Hufkrankheiten langfristig heilen

Barhuf mit bodenparallelem Hufbein

Huforthopädie - Hufheilpraktik

Meine huftherapeutische Ausbildung habe ich bei der Initiatorin der Straßer-Methode, Frau Dr. Hiltrud Straßer in Tübingen absolviert und arbeite auch heute noch basierend auf ihrer Methode zur Korrektur von Fehlstellungen, Hufkapsel-Deformationen und Therapie von Hufkrankheiten.

 

In der Theorie ganz einfach, in der praktischen Umsetzung ein Handwerk was viele Jahre Erfahrung und beständige, hingabevolle Übung verlangt, um den Pferden wieder zu gesunden Hufen verhelfen zu können.

 

Die Straßer-Methode basiert auf der Annahme, dass durch die heutige immer noch praktizierte Stallhaltung mit weicher Einstreu, zu wenig Hornabrieb durch Bewegungsmangel und nicht artgerechte Böden und mangelhafter Hufbearbeitung und/oder Hufbeschlag der Huf durch ein zu viel an nicht "abgeriebenem" Horn zu Deformationen an der Hufkapsel führt und damit auch zu allen geläufigen Huferkrankungen, insbesondere der Hufrehe.

 

Hufrehe ist Gipfel der Hufdeformationen, wenn man so will. Die Hufe sind so lang und vor allem im Trachtenbereich so hoch gewachsen (lassen worden), dass der in der Kapsel befindliche Knochen nicht mehr wie im gesunden Huf bodenparallel liegt, sondern auf der Spitze steht - vergleichbar mit einem Fuß im Pantoffel (bodenparallel) und Fuß in Stöckelschuh (Hufrehe, Hufbein steht auf der Spitze).

 

 

 

Um ein best- und schnellstmögliches Heilungsergebnis zu erzielen, muss der Pferde-Patient ganzheitlich therapiert werden. Gerade bei Huf- und Stoffwechsel-Problematiken sind folgende Grundsätzlichkeiten streng einzuhalten. Hier in der stationären Therapie kommt ihr Pferd in den Genuss derselben:

  1. Huforthopädische Barhuf-Therapie: 
    Wiederherstellung der physiologisch korrekten Barhuf-Form durch integrierte Bewegungstherapie im Offenstall mit unterschiedlichen Böden für optimale Hufgesundheit.  
    -> Gerade bei Stoffwechsel-Erkrankungen ist die physiologisch korrekte Huf-Situation die Basis für eine gute Durchblutung und somit einen optimal arbeitenden Stoffwechsel!   


     
  2. Rassetypische Ernährung
    Check-Up der Ernährungs- und Stoffwechsel-Situation, Erstellung eines umfassenden individuell angepassten Ernährungskonzeptes  und 100 %ige Substitution durch artenreiche organische Ernährung und Entgiftung/Beseitigung von oxidativem Stress. Oft werden durch nicht bekannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die Fütterung von Fertig-Produkten wie Müsli etc., durch einseitige Ernährung und qualitativ minderwertiges Rauhfutter schleichend Störungen des Gesamt-Organismus provoziert. Die Folge davon sind u. a. eine mangelhafte Immunabwehr, Störungen innerhalb des Nährstoffhaushaltes (zu DICK/DÜNN), Überlastungen der Entgiftungsorgane Leber & Niere (EKZEMER, ALLERGIKER) , Stoffwechsel-Imbalancen (EMS, Cushing, Diabetes), Verschiebungen des Mineralstoffhaushaltes und z. B. erhöhte Muskelwerte. 
     
  3. Artgerechte Haltungsbedingungen
    Dies ist die Grundvoraussetzung für beste Heilungsergebnisse und für langfristige Gesundheit":
    Physische und psychische Stabilität, enthaltet innerhalb einer Herde und dem ständigen Kontakt (24 Stunden/Tag) zu Artgenossen trägt ganz wesentlich zur Aktivierung des geschädigten Immunsystems/Organismus bei und unterstützt somit ganz wesentlich den Heilungsverlauf. 

    So genannte Problempferde weisen Defizite auf phyischer oder psychischer Ebene auf. Durch gezielte Ernährungs-Substitution, ein funktionierendes Sozialgefüge und entsprechende Sozialkontakte zu Artgenossen sowie gleichzeitig uneingeschränkte, freie Bewegung 24h/d werden diese Missstände oft erschreckend schnell aufgehoben. Ergänzt wird die Behandlung von Problempferden durch gezieltes Training an der Hand/vom Boden und später auch unter dem Sattel falls gewünscht. 

 

Begleitende Maßnahmen durch alternative Heilmethoden sind empfehlenswert und sollten je nach Problemlage und Diagnose mit einbezogen werden (Zahnmedizin, Physiotherapie, Osteopathie, Homöopathie/Bioresonanz)

 

Ein paar Worte zu den Ansprüchen, die an den Pferdehalter gestellten werden, um eine reibungslose Therapie zu ermöglichen und langfristig nach erfolgter Therapie, die wiederherstellte Gesundheit auch zu erhalten:
  
Alle Rehabilitationsmaßnahmen nutzen nichts, wenn man nicht dazu bereit ist, grundlegend einige Aspekte zu verinnerlichen und sich dauerhaft daran zu halten. Diese Aspekte betreffen die artgerechte

  • Haltung,
  • Ernährung,
  • Bewegung und
  • Grundlegendes rund um den Huf.

Pferdehalter werden während der Therapie ihres Pferdes dahingehend eingewiesen für die "Zeit danach", denn nichts in schlimmer als nach erfolgreicher Therapie durch nicht-artgerechte Weiterführung wieder in alte Muster zurück zu fallen und gesundheitliche Rückfälle zu provozieren.
 

Um es ganz deutlich zu sagen: Wer langfristig daran interessiert ist, schwere Schädigungen zu beseitigen und sich wünscht, dass eine Grundsanierung im Sinne einer Rehabilitations-Maßnahme zu einem Erfolg führt, muss verstehen, dass die von mir angewandte Methode nicht nur Schädigungen beseitigt, was die Heilung beinhaltet - die Gesundheit kann auch nur langfristig erhalten bleiben, wenn man alles Grundlegende zur Fütterung, Haltung und Ernährung beibehält - ein Pferdeleben lang.

 

Das von mir angewandte Konzept der 4 Säulen ermöglicht es ihrem Pferd, wieder gesund zu werden. Die Voraussetzung hierfür ist Konsequenz und Geduld.

Versprechnungen und Garantien gebe ich nicht, doch ich gebe gerne Mut diesen Weg zu gehen. Durch die Anwendung von z. T. uralten, erprobten Methoden kann man dem geschädigten Organismus die Chance geben, seine Reserven wieder aufzufüllen und gesund zu werden. Es ist daher auch in chronischen Fällen mit Geduld und Wissen eine vollständige Heilung anzustreben.

 

 

Kontakt

Dipl.-Biologin

Alexandra Wilhelm

Telefon +49 176 78183317

 

E-Mail:

info@praxis-pferdegesundheit.de

 

Praxis-Zeiten

Montag bis Freitag 10-18 Uhr

 

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